Aktuelle Infos

Holzeinschlagsbeschränkung nach dem Forstschäden-Ausgleichsgesetz

Stand 21.05.2021

Der ordentliche FICHTENeinschlag (kein Schadholz) wurde durch das Forstschäden-Ausgleichsgesetz für das laufende Forstwirtschaftsjahr (1. Okt. 2020 bis 30. September 2021) auf 85 Prozent des Durchschnittsholzeinschlags der letzten vier „Normaljahre“ (2013 bis 2017) begrenzt.

Seit dem 19.05.2021 gilt eine Bagatellgrenze: Insgesamt 75 Festmeter frisches Fichtenholz dürfen unabhängig von den Einschlagsbeschränkungen in jedem einzelnen Betrieb eingeschlagen und verkauft werden. Damit werden Kleinwaldbesitzer von den Beschränkungen des Forstschäden-Ausgleichsgesetzes entlastet. (Pressemitteilung vom 19.05.2021 vom Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten)

Mit Inkrafttreten der HolzEinschlBeschrV2021 gelten steuerliche Billigkeitsregelungen aus dem Forstschäden-Ausgleichsgesetz bzw. aus dem EStG. Vorausetzung für die Inanspruchnahme der steuerlichen Begünstigungen ist, dass die angeordnete Einschlagsbeschränkung eingehalten wird.

Ausführliche Informationen erhalten Sie im aktuellen "Bayerischen Waldbrief extra" (Mai 2021) vom Bayerischen Waldbesitzerverband.

Für alle Waldbesitzer, die einen Frischholzeinschlag in den kommenden Monaten planen, raten wir, sich vorher genau zu informieren und gerne auch Rücksprache mit der WBV-Geschäfststelle zu halten.

Aktuelles zur Bundeswaldprämie vom Bayerischen Waldbesitzerverband

Stand 04.02.2021

Seit November 2020 können Waldbesitzer die Zahlung der Bundeswaldprämie in Höhe von 100 Euro pro Hektar Waldfläche beantragen. Insgesamt steht ein Fördervolumen in Höhe von 500 Mio. Euro zur Verfügung.

Die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe (FNR), die das Zahlungsverfahren im Auftrag des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) abwickelt, hat im Januar 2021 eine Information zum aktuellen Stand veröffentlicht. Seit dem Start des Antragsverfahrens Ende November 2020 haben rund 57.000 private und kommunale Waldbesitzer die Prämie für bislang ca. 3 Millionen Hektar Wald beantragt. Die Summe der beantragten Mittel beträgt also bereits jetzt über die Hälfte der zur Verfügung stehenden Fördermittel; die Summe der bewilligten Mittel beläuft sich aktuell auf über 60 Millionen Euro.

Die FNR berichtet ferner, dass ein hoher Anteil der gestellten Anträge formale Mängel aufweist bzw. fehlerhaft gestellt wird. Antragsteller sollten bitte die folgenden Hinweise beachten, um ein reibungslose Beantragung sicherzustellen:

- Es muss der aktuelle und vollständige Bescheid der Berufsgenossenschaft (SVLFG) eingereicht werden (Bescheid 2020; alle drei Seiten). Sollte Ihnen der aktuelle Bescheid nicht mehr vorliegen, können Sie ihn hier erneut anfordern: SVLFG- Beitragsbescheid

- Falls Sie im Rahmen der Mitgliedschaft in einem Forstwirtschaftlichen Zusammenschluss (WBV/FBG) an der PEFC-Zertifizierung teilnehmen, benötigen sie eine entsprechende Bescheinigung Ihrer WBV oder FBG sowie eine Kopie der Rechnung über die PEFC-Teilnahmegebühr, die von der WBV oder FBG entrichtet wurde. Zusatz WBV Kreuzberg: BEIDES ERHALTEN SIE AUF ANTRAG BEI DER WBV KREUZBERG E.V.

Alle Nachweise müssen unter Verwendung des Rücksendeblattes postalisch bei der FNR eingehen. Unterlagen, die per E-Mail oder Fax übermittelt werden, werden nicht berücksichtigt.

Bitte lesen Sie sich die Hinweise zur Antragstellung vollständig und genau durch. Diese finden Sie hier: Hinweise zur Antragstellung

Seitens PEFC Deutschland wird von einem starken Zuwachs der zertifizierten Waldfläche berichtet. Vor dem Hintergrund des bisherigen Antragsvolumens ist zu befürchten, dass der Fördertopf vor dem Ende des Antragszeitraumes ausgeschöpft sein könnte.

Wir empfehlen allen Waldbesitzern, die die Bundeswaldprämie erhalten möchten, sich zeitnah um eine korrekte und fehlerfrei Antragstellung zu bemühen.

Bei technischen Fragen zum Online-Antragsformular oder Fehlfunktionen wenden Sie sich bitte an die FNR als durchführende Stelle. Kontakt

Bei Fragen zur PEFC-Zertifizierung wenden Sie sich bitte an PEFC Bayern. Kontakt

Aktuelle Öffnungszeiten

Unsere Sprechstunde, am Donnerstag von 15 bis 18 Uhr, ist geöffnet. Es gelten die aktuellen Coronaregelungen.

Zudem können Sie sich jederzeit an Herrn Matthias Koch wenden, Tel. 0178-9747234.

Bleiben Sie gesund!

Bundeswaldprämie - Corona-Konjunkturprogramm für die Forstwirtschaft

Die Bundesregierung hat vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie und als Reaktion auf deren wirtschaftliche Folgen im Juni dieses Jahres ein Konjunktur- und Zukunftspaket mit einem Gesamtvolumen von 130 Mrd. Euro beschlossen. In diesem Rahmen stellt die Bundesregierung 700 Mio. Euro für den Sektor Forst und Holz bereit. Neben einem Investitionsprogramm und einer Stärkung des Holzbaus können 500 Mio. Euro direkt von Waldbesitzern beantragt werden, sofern die Nachhaltigkeit der Waldbewirtschaftung zertifiziert ist und ein SVLFG-Bescheid vorliegt.

Als Waldbesitzer und Mitglied in der WBV Kreuzberg (WBV) nehmen Sie an der PEFC-Sammelzertifizierung teil und können somit von dieser Konjunkturbeihilfe profitieren. Sie können einen einmaligen Förderbetrag in Höhe von 100 Euro pro Hektar Wald erhalten.

Die Voraussetzungen hierfür sind:

1.    Ihr Waldbesitz ist insgesamt größer als 1 ha; damit gilt eine Bagatellgrenze von 100 Euro
2.    Sie können die Konjunkturbeihilfe im Rahmen Ihres De-minimis-Kontingentes erhalten; hierzu ist eine entsprechende De-minimis-Erklärung abzugeben,
3.    Die nachhaltige Bewirtschaftung Ihres Waldes ist zertifiziert (z.B. PEFC) und
4.    die Konjunkturbeihilfe wird fristgerecht über ein Online-Portal beantragt und die erforderlichen Nachweise werden vollständig eingereicht.
5.    Achtung! Die Richtlinien der Konjunkturbeihilfe sind zu beachten!

Insbesondere muss die Waldfläche 10 Jahre PEFC-zertifiziert bleiben. Ein Austritt aus der WBV beendet die Zertifizierung. Diese muss dann entweder selbständig erneuert oder die Prämie zurückgezahlt werden.

Die Antragstellung erfolgt ausschließlich online über die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe (FNR). Alle Informationen und den Zugang zum Online-Antrag finden Sie hier: www.bundeswaldpraemie.de

Im Antragsverfahren müssen Sie Angaben aus Ihrem Beitragsbescheid der Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG) übernehmen und Angaben zur Teilnahme an der PEFC-Zertifizierung machen. Hierzu benötigen Sie eine entsprechende Bescheinigung über Ihre Teilnahme an der PEFC-Zertifizierung im Rahmen Ihrer Mitgliedschaft in der WBV Kreuzberg e.V.

Falls Sie die Konjunkturbeihilfen beantragen möchten, senden Sie uns bitte mit dem Stichwort „Bundeswaldprämie“ eine E-Mail (kontakt@wbv-kreuzberg.de). Sie erhalten dann den Antrag mit Ihren bei uns hinterlegten Daten. Bitte beachten Sie, dass die Angaben im SVLFG-Bescheid mit den Angaben in der Bescheinigung über die Mitgliedschaft in der WBV und die damit verbundene Teilnahme an der PEFC-Zertifizierung übereinstimmen müssen. Dies gilt für Name und Anschrift des Waldbesitzers ebenso, wie für die Größe der Forstfläche.

Wir freuen uns sehr, dass Sie über die Mitgliedschaft in unserem Zusammenschluss Zugang zu diesem Kon-junkturprogramm erhalten. Für uns ist die Abwicklung mit einem nicht unerheblichen Aufwand verbunden. Wir bitten daher um Verständnis, dass wir für die Ausstellung und die Bearbeitung der Bescheinigung mit den förderrelevanten Daten eine Gebühr in Höhe von 25,- Euro (inkl. MwSt) erheben müssen. Es handelt sich um eine individuelle Leistung, die nicht allen Mitgliedern unseres Zusammenschlusses offensteht. Wir bitten hierfür um Ihr Verständnis.

Achtung!

- Bitte beantragen Sie die Förderung erst dann, wenn Sie die Unterlagen (Bescheinigung der WBV und PEFC-Rechnung) komplett vorliegen haben! Sie haben nach Abschluss der Beantragung nur 10 Tage Zeit, Ihre Unterlagen – am besten per Einschreiben mit Rückschein – an die FNR zu schicken.

- Bitte senden Sie uns für die Antragstellung zu der benötigten Bescheinigung eine E-Mail mit dem Stichwort „Bundeswaldprämie“ unter kontakt@wbv-kreuzberg.de.

- Die Bescheinigung über die PEFC-Zertifizierung kann nur für den auf dem SVLFG-Bescheid genannten Waldbesitzer = Mitglied ausgestellt werden. Eventuelle Änderungen, z.B. aufgrund Betriebsübergaben müssen zuerst abgewickelt werden (Kündigungen, Neubeitritte).

Zusätzliche Informationen finden Sie im Flyer "Bundeswaldprämie" des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft.

Für Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

04.12.2020 Quelle: Bayerischer Waldbesitzerverband, mit Anpassung an die WBV Kreuzberg e.V.

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Auch die WBV geht mit der Zeit! Seit kurzem haben wir einen Instagram-Account. In unregelmäßigen Abständen werden wir hier interessante Neuigkeiten, Beiträge und Hinweise posten, ganz nach dem Motto: „Ein Bild sagt mehr als tausend Worte“.

In unserer schnelllebigen Zeit haben immer mehr Menschen keine Zeit und Lust mehr sich in bestimmte Themen einzuarbeiten und viel zu lesen. Wir versuchen, unseren Abonnenten mit Bildern und kurzen Texten interessante Neuigkeiten und altbewährte Hintergründe rund um den Wald näher zu bringen.

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Projekt „Neue Baumarten“ am AELF Bamberg

Am AELF Bamberg wird bis Ende 2021 im Rahmen der „Initiative Zukunftswald Bayern“ (IZW) das Projekt „Neue Baumarten“ bearbeitet. Dabei sollen Erkenntnisse gesammelt werden, welche alternativen Baumarten mit den neuen Umweltbedingungen im Klimawandel zurechtkommen.

Borkenkäfer

Liebe Waldbesitzerinnen und Waldbesitzer,
der Borkenkäfer ist schon wieder aktiv und vermehrt sich fleißig. Wie Sie einen Befall erkennen können und was dann zu tun ist, finden Sie in den folgenden Videos hervorragend gezeigt und erklärt:
https://youtu.be/Gwwau898I28
https://youtu.be/7iopG88UIu8

Bei Fragen und Beratungsbedarf wenden Sie sich bitte an den WBV-Geschäftsführer Matthias Koch, Handy 0178 9747234 oder an Ihren zuständigen Staatlichen Revierförster/in.

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