Aktuelle Informationen zum Borkenkäfer

Der Borkenkäfer hat sich auf Grund von Hitze und Trockenheit stark vermehrt und ist überall im Landkreis sichtbar. Im Bamberger Landkreis sind die Folgen schon deutlicher, hier sind schon etliche Kahlflächen vorhanden.

Die Sichtbarkeit in Form von braun verfärbten Kronen, grünen Nadeln am Boden, frischem Harz am Stamm und Bohrmehl an der Rinde deutet darauf hin, dass der Käfer auch schon in den angrenzenden grünen Fichten sitzt. Diese Bäume sind schon abgestorben, man sieht es nur noch nicht. Die Fichten müssen unverzüglich geschlagen und aus dem Wald entfernt werden (mindestens 500 m!). Der Borkenkäfer kann in der Rinde überwintern. Wird der Baum mit Rinde aus dem Wald gebracht, wird auch ein Teil der Borkenkäfer aus dem Wald geholt. Es bleiben aber auch viele Käfer zurück, diese überwintern im Boden. Deshalb ist es sehr wichtig, dass ab Ende April der Bestand auf Neubefall kontrolliert wird.

Je schneller das Fichtenholz geschlagen und gerückt wird, desto besser ist die Qualität und desto höher ist der Erlös, den man noch erzielen kann. Mit dem Absterben der Fichte beginnen auch die Zersetzungsprozesse im und am Holz. Es bilden sich Risse, das Holz wird von Bockkäfern befallen und von Pilzen besiedelt.

Durch die Entnahme der befallenen Bäume schützen Sie den verbliebenen Bestand und auch die Bäume Ihrer Nachbarn.

Bitte beachten Sie auch die Hinweise des Amts für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, Bamberg: Waldbesitzer aufgepasst! Die zeitige Aufarbeitung von Käferholz kann Folgeschäden abmildern.

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